Tracht als Schutzhülle
Die traditionellen Tracht aus Peru, vielschichtige/-lagige Röcke mit Poncho und Hut, bildeten die Grundlage der Inspiration. Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema „Ethnotopia“ stellte ich mir die Frage, wie die traditionelle Tracht sich weiterentwickeln wird und welche Veränderung in dieser Entwicklung möglich wäre. Ebenso fragte ich mich, warum sich die Tracht überhaupt ändern sollte. In der Natur mutieren Tiere und andere Lebewesen meist als Folge der Anpassung an den sich verändernden Lebensraum. Diesen Gedanken griff ich in Bezug auf die Tracht auf. Die Tracht erhält durch die Klimatischen Veränderungen eine Schutzfunktion, behält aber ihre traditionellen Elemente, wie Material und Form. Die Veränderung des Ponchos der auch den Kopf bedeckt und nur noch die Augen frei lässt soll einen Schutz vor Gift, Strahlungen oder ähnlichen anderen möglichen Umweltverschmutzungen darstellen, die in der zukünftigen Welt den Lebensraum des Menschen beeinflussen. Schutz soll auch die Wahl des Plastikmaterials darstellen. |